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Und nicht nur nachts fazinierte uns die Unterwasserwelt in der Lagune.
Oft schnorchelten wir tagsüber hier herum und entdeckten immer wieder
neue Tiere und Pflanzen.
Die Tintenfische, auch Sepias genannt, wirken sehr zerbrechlich und sahen fast durchsichtig aus. Im Vergleich zu den Kraken besitzen sie relativ kurze Fangarme. Immer wieder trifft man in diesen tropischen Gewässern auf Muränen. Aufgrund ihrer eigenwilligen Körperform erinnnern sie sofort an Schlangen. Mit schlängelnden Schwimmbewegungen sind sie recht schnell und wendig. Die meisten von ihnen haben ein kräftiges Gebiß mit stark ausgeprägten Reißzähnen. Da Muränen zu den Höhlenbewohnern gehören, sahen wir sie meistens nur, wenn sie halb aus Felsspalten oder Schlupfwinkel im Korallenriff heraushingen. Normalerweise greifen Muränen Taucher nur dann an, wenn sie von diesen gereizt werden. Diese Angriffe erfolgen dann jedoch recht heftig und sind gefährlich. Allerdings können regelmäßige Fütterungen von Muränen dazu führen, daß diese die Taucher regelrecht beläßtigen, wenn der Futtervorat zu Ende ist. Und solche Muränenbisse, die noch dazu schlecht verheilen, sind bestimmt nicht sehr angenehm. |
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Stand : 13.05.1997