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| Auf unserer Rückfahrt durch die Highlands mit ihren riesigen Teeplantagen
besuchten wir noch eine Teefabrik. Dort erfuhren wir einiges über
den Teeanbau, der ca. 1870 von den Engländern eingeführt wurde.
Der Teestrauch wird, wenn er wild wächst bis zu 20 m hoch. Im Hochland findet man jedoch nur beschnittene Teesträucher mit einer Pflückhöhe von 1-1,50 m. In tieferen Lagen wird der Tee alle 7 Tage gepflückt. Die beste Teesorte wird alle 3 - 4 Wochen geerntet. Gepflückt werden die Spitzen und die zwei obersten Blätter. Die Pflückerinnen legen dazu einen Stock auf den Teestrauch, um in gleichmäßiger Höhe abzuernten. Die Teeblätter werden dann im Korb auf dem Rücken der Pflückerinnen gesammelt. Nachts wird der Tee in den Teefabriken verarbeitet. Zuerst wird er auf Ablagen ausgebreitet und getrocknet. Danach wird er in riesigen Maschinen gerollt und anschließend geschieht die Fermentierung. Nach einem weiteren Trocknungsverfahren wird der Tee mit Hilfe von Maschinen sortiert und verpackt. Das ganze dauert zwei Tage. Die unterschiedlichen Qualitäten werden getrennnt und in großen Säcken verpackt, mit dem Lastwagen nach Colombo zur Auktion gebracht. Dort erst findet das Blending statt. Unterschiedliche Lagen, Höhen und Qualitäten werden so gemischt, daß sie Ceylon Tea ergeben, der auf der ganzen Welt bekannt ist. |
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| Nach der Besichtigung ging unsere Fahrt weiter durch die Highlands
und wir konnten uns die herrliche Landschaft betrachten. Die ehemals unberührten
Wälder der Bergregion wurden in den letzten Jahren zugunsten von Gemüsefarmen
gerodet. Hier befindet sich deshalb das größte Gemüseanbaugebiet
der Insel.
Auch ist die kühle Luft hier eine angenehme Abwechselung im Vergleich zur Hitze an der Südwestküste. Wir fühlten uns hier wie im Frühling bei uns zu Hause. Die blühenden Rosen bestätigten diesen Eindruck noch. Vor Regen ist man im Bergland jedoch nicht sicher und es empfielt sich eine Regenjacke dabei zu haben. Glücklicherweise brauchten wir sie nicht. Wir waren jedoch alle froh, daß es wieder zurück in unser Hotel am Strand ging. Die Rundreise war doch ganz schön anstrengend, vor allem wenn man bedenkt, daß wir eine 5-Tagestour innerhalb von 3 Tagen machten. |
© Copyright 1997 : Verlag Gabriele Straßel All Rights Reserved
Stand : 13.05.1997