Hotel und Tauchbasis Y

Unser Hotel namens Ypsilon befindet sich an der Westküste Sri Lankas, in Beruwela. Der 58 km südlich von Colombo gelegene Ort besitzt heute noch einen typisch arabischen Charakter. Die Moors betreiben hier hauptsächlich Handel und Fischfang. Beruwela zieht sich entlang der Küstenstraße über mehrere Kilometer.

Auf unserem ersten Strandspaziergang sahen wir ein Hotel neben dem anderen stehen. Zu unserer Freude stellten wir fest, daß die Hotels mit ihren tropischen Gärten flach gebaut waren, damit das Landschaftsbild nicht gestört wurde. Zwischen den Hotels fanden sich immer wieder kleine Restaurants und viele Verkaufsstände mit Kleidern, Muscheln, Lederwaren und vielem mehr.

Von unserem Hotel aus hatte man einen wunderbaren Ausblick auf die nördlich vorgelagerte Leuchtturminsel. Jeden Abend zur gleichen Zeit ging der Leuchtturm an. Das "Ypsilon Guesthouse" ist unter deutscher Führung, was sich sehr positiv auf das Essen auswirkte.

Mit den einheimischen Angestellten konnte man sich gut auf Englisch und teilweise sogar auf Deutsch unterhalten. Da Arbeitskräfte hier sehr billig sind, waren die Angestellten auch zahlreich vorhanden. Allein die Kellner waren mit 5-6 Personen vertreten. Außerdem gehörten noch 4 Leute zum Zimmerpersonal . Dann gab es da noch die Köche, die Angestellten an der Rezeption und diejenigen, die das Grundstück in Ordnung hielten.

Während des Frühstücks sahen wir einige zahme Streifenhörnchen, die so nahe an den Tisch kamen, daß man sie sogar füttern konnte. Auch Geckos bekamen wir zu Gesicht. Das sind kleine Echsen, die mit ihren Haftfüßen flink die Wände und Decken entlanglaufen und eine große Anzahl von Insekten vertilgen. Wir erfuhren, daß wenn auf Sri Lanka ein Haus gebaut wird, man erst wartet ob Geckos einziehen, bevor man selbst ins Haus zieht. Ist dies nicht der Fall wird das Haus wieder abgerissen.

Direkt neben unserem Hotel befindet sich die Tauchbasis. Die Besitzerin des Hotel, Dagmar und deren Mann fingen hier vor ca. 10 Jahren mit fünf Preßluftflaschen und einem kleinen Kompressor an. Mit einem kleinen Boot fuhren sie raus auf's Meer, um Tauchplätze zu finden. Heute besitzen sie eine Tauchschule mit zwei größeren Booten, einen großen Kompressor, ca. 20-30 Tauchflaschen und noch einiges mehr an Taucherbedarf. Während unseres Urlaubs machten wir die Bekanntschaft von 3 Tauchlehrern. Das waren Heike Anders aus Mannheim, Hans Gerhart Öftering, genannt Tom, und Sabine Höhn von der Tauchbasis Walchensee. Außerdem gab's da noch den Tauchguide Ruan und die Bootscrew.

Am nächsten Morgen meldeten wir uns gleich an der Tauchbasis des Hotels an. Um 9.30 Uhr fuhr das Schiff mit den Tauchern hinaus aufs offene Meer. Mit an Bord waren diesmal auch Bernd und Herbert, die sich bereits riesig auf ihren ersten Tauchgang auf Sri Lanka freuten.

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Stand : 13.05.1997