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| Mit einem freundlichen "Ayubowan" und lächelndem Gesicht
wurden wir bereits im Flugzeug der Air Lanka begrüßt. Wir erhielten
4 Plätze in der Mitte des Flugzeuges, links von mir saßen Ronny
und Herbert und rechts von mir machte es sich Bernd gemütlich. Nach
14 anstrengenden Stunden Flug hatten wir es endlich geschafft. Wir waren
in einem der faszinierensten Ländern der Welt angelangt. Diese herrliche
grüne Insel wurde schon von vielen als ein Paradies bezeichnet. Nun,
auch wir wollten dieses Paradies mit seiner Flora und Fauna und vor allem
natürlich seiner Unterwasserwelt kennenlernen.
Bereits vor unserem Urlaub hatte ich mich über die Insel informiert. Vielen ist Sri Lanka noch unter dem früheren Namen Ceylon bekannt. Die Insel befindet sich am Südende von Indien und ist mit ihren 65.610 qkm ungefähr so groß wie Bayern. Auf Sri Lanka leben ca. 16,5 Millionen Einwohner. Davon sind 71 % Singhalesen, 12,6 % Ceylon-Tamilen, 5,5 % Indische Tamilen und 7 % Moors ( Nachfahren eingewanderter Marrokaner). Die restlichen 0,8 % setzten sich aus vielen kleinen Völkergruppen zusammen. 2/3 der Bevölkerung sind unter 30 Jahren und die Hälfte sogar unter 20 Jahren. Auf unserer Fahrt vom Flughafen von Colombo bis ins Hotel bekamen wir einen ersten Eindruck von der Bevölkerungsdichte, die mit 257 Einwohnern pro Quadratkilometer sehr hoch ist. In diesem tropischen Monsumklima mit Durchschnittstemperaturen von 30 Grad im Winter und 35 Grad im Sommer fühlen sich viele Tiere und Pflanzen wohl. Gespannt war ich vor allem auf die Elefanten und die tropischen Meerestiere. Doch auch schon die ersten Palmen hinterließen einen tollen Eindruck bei mir. In unserm Hotel, angelangt, erholten wir uns zuerst einmal von den Anstrengungen der Reise. Ein paar Schritte nur über den Sandstrand und schon konnten wir uns mit Begeisterung in die angenehm warme Meeresbrandung stürzen. An diesem Abend erlebten wir unseren ersten beeindruckenden Sonnenuntergang auf Sri Lanka. Innerhalb von 15 Minuten war die rote Abendsonne im Meer versunken und es wurde Schlag auf Schlag dunkel. Da wir von der Reise noch geschafft waren, ging es schon um 22.00 Uhr ins Bett. |
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Stand : 13.05.1997